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Warmińsko Mazurska Regionalna
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Große Masurische Seen Aktiv |
Die Seen spielten im Leben der Menschen in Masuren schon immer eine wichtige Rolle. Bereits die alten Prußen haben sich mit dem Fischfang beschäftigt. Der Deutsche Orden besaß seine eigene Fischereiflotte mit Hafen in Ryn (Rhein). Der Hochmeister Winrich von Kniprode unternahm eine Schiffsreise von Ryn nach Marienburg auf den Flüssen Pisa, Narew und Weichsel. Bereits damals kam die Idee auf, Seen und Flüsse durch Kanäle miteinander zu verbinden. Seit Jahrhunderten nutzte man die Flüsse Pisa und Węgorapa, die das Land der tausend Seen entwässern, zum Holztransport. Mit dem Bau der Kanäle fing man in den Jahren 1765-1772 an. Mitte des19.Jh. wurden die Arbeiten wiederaufgenommen. Es entstand damals der Jegliński-Kanal. Verkürzt und vereinfacht wurde der Wasserweg von Pisz nach Ryn. Auf den Großen Masurischen Seen erschien 1854 der erste Dampfer „Masovia“. Ein regulärer Schiffverkehr existiert auf den Masurischen Seen seit 1891. In Giżycko(Lötzen) funktioniert auf dem Łuczański-Kanal eine Drehbrücke aus dem Jahr 1889. Die Höhenunterschiede zwischen den Seen werden mit Hilfe von 3 Schleusen überwunden: Guzianka auf dem Weg nach Ruciane Nida, Karwik auf dem Weg nach Pisz und Przerwanki auf dem Weg zum See Gołdopiwo. Auch die Naturwelt Masurens hat vieles anzubieten. Einen großen Eindruck auf die Besucher macht die Kormoraneninsel auf dem Dobskie-See. Man muss die Schwanenkolonien im Reservat „Der Łuknajno-See“ in der Nähe von Mikołajki sehen. Große Masurische Seen beeindrucken mit einigen geographischen Rekorden: der Śniardwy (Spirdingsee) mit 113,8 km2 und der Mamry (Mauerse) mit 104 km2 sind die beiden größten Seen Polens. Der tiefste See Masurens ist der Talty-See (51 m Tiefe). Die weiten Wasserflächen besonders der Seen Śniardwy, Niegocin und Święcajty bieten ideale Voraussetzungen für das Eissegeln. Diese Sportart hat in Masuren eine hundertjährige Tradition. Der Śniardwy-See ist wie fast alle Masurischen Seen eiszeitlicher Herkunft. Er gehört zu den Grundmoränenseen. Er zeichnet sich durch eine große Flächenausdehnung, geringe Tiefe und stark gegliederte Uferlinie mit flachen Uferbereichen aus. Von seinen acht Inseln sind Szeroki Ostrów, Czarci Ostrów, Pajęcza und Kaczor am größten. Seine zwei südlich gelegenen Buchten werden auch der Warnołty und Seksty-See genannt. Er ist mit den Seen Tuchlin, Łuknajno, Mikołajskie, Roś, Białoławki und Tyrkło verbunden. Der Śniardwy-See, durch Kanäle mit anderen Seen verbunden, bildet das System der Großen Masurischen Seen.
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| Die größten Städte: Olsztyn, Elbląg, Ełk |
| Fläche: 24 173,17 km2 |
| Bevölkerung: 1 426 155 |
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